Die Bedeutung der Aller zwischen Gifhorn und Dannenbüttel für Pflanzen- und Tierarten

und deren Beeinträchtigung durch Grundräumungen - unter besonderen Beachtung von Großmuscheln -

von

Robert Pudwill (Dipl.-Ökologe)

E-Mail: Robert.Pudwill@gmx.de

http://umweltplanung.pr-naturetours.de

Gifhorn, im November 1996

 

1. Einleitung

In Niedersachsen gibt es gegenwärtig durch den Einfluß des Menschen nur noch sehr wenige relativ intakte Fließgewässerabschnitte. Mit der Gewässerver-schmutzung und dem Gewässerausbau haben viele Fließgewässerarten ihren Lebensraum verloren und befinden sich auf der Roten-Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Durch Erosion, Geschiebetransport und Sedimentation entstehen die Sand­bänke und -inseln, Gleit- und Prallhänge, Uferabbrüche und Sedimentablagerun­gen, die zu den natürlichen, dynamischen Elementen eines Flusses gehören. Bei Niedrigwasser fallen diese Sandbänke trocken und bilden einen gesonderter Lebensraum im Ökosystem Fluß (GERKEN 1988, SCHÖNBORN 1992).

Von der Wasser- und Landwirtschaft werden die Sandbänke als Abfluß-hindernisse betrachtet, die um den gewünschten Wasserabfluß zu gewähr-leisten, beseitigt werden müssen. Daraus resultieren oft Konflikte zwischen dem Arten- und Biotopschutz und der Land- und Wasserwirtschaft.

Über den Einfluß von Unterhaltungsmaßnahmen an Fließgewässern auf Groß-muscheln und die aquatische Lebensgemeinschaft wurden schon mehrfach Untersuchungen durchgeführt (BOSTELMANN/MENZE 1987, ENGEL/WÄCHTLER 1990; GAUMERT 1992; MENZE 1992). Darin wird von starken Beeinträch-tigungen der Wasservegeta­tion, Wasserkleinlebewesen und Großmuscheln berichtet.

Ziel dieser Untersuchung ist es, eine Bestandsaufnahme und Kartierung der Vegetation und ausgewählter Arten der Tierwelt (Süßwassermollusken, Libellen Heuschrecken und Fische) durchzuführen, die als Grundlage für die Gewässerunterhaltung dienen können.

Foto 1: Aller-Sandinsel 1996 (Nr. 4 auf Karte)

2. Das Untersuchungsgebiet

Die Aller entspringt in der Magdeburger Börde etwa 20 km westlich von Magdeburg bei Eggenstedt. Unterhalb von Grafhorst mündet sie in das Breslau - Mag­deburger - Bremer - Urstromtal, in dem sie bis zur Mündung in die Weser bei Verden fließt. Durch umfangreiche wasserbauliche Maßnahmen ist die Aller begradigt und durch Wehre gestaut worden. Zwischen Weyhausen und Brenneckenbrück wird ein Teil des Wassers im Allerkanal abgeführt. Der alte Flußlauf der Aller konnte deshalb zwischen Weyhausen und Gifhorn relativ gering ausgebaut werden und windet sich weiterhin parallel zum Allerkanal mit geringem Gefälle und geringer Fließge­schwindigkeit in zahlreichen Schlingen durch das Tal. Der sehr ebene Talboden wird von 6 bis 10 m mächtigen Talsanden von feiner und sehr gleichmäßiger Körnung gebildet. Infolge des hohen Grundwasserstandes und häufigen Über­schwemmungen herrschen feuchte Böden vor. Von Gifhorn bis kurz vor Dan­nenbüttel sind es Gleye (örtlich mit Anmoorgley) aus Sand bis lehmigen Sand und von Dannenbüttel bis Osloß haben sich über fluviatilen Sedimenten Nieder­moortorfe gebildet, die wiederum oft übersandet sind. Die natürliche Vegetation der meist feuchten Eichen-Birkenwälder sowie Erlen- oder Birkenbruchwälder wurde vom Menschen in Grünland umgewandelt, vereinzelt befinden sich sogar Ackerflächen im Überschwemmungsbereich (LANDKREIS GIFHORN 1994; MEY­NEN et al 1961).

Karte 1: Das Untersuchungsgebiet

3. Methode

Vegetationskundliche Untersuchungen der Ufer- und Wasservegetation wurden im Jahre 1985 im Rahmen einer Examensarbeit begonnen (PUDWILL 1986). Die Untersuchungen der Sandbänke, Sandinseln und die Wiederholungskartierung der Wasservegetation wurden in den Jahren 1994 bis 1996 im August bis Septem­ber durchgeführt. Es erfolgten Vegetationsaufnahmen nach der pflanzensoziolo­gischen Methode von BRAUN-BLANKET (1964) und die Kartierung von Arten­vorkommen. Der Deckungsgrad wird folgendermaßen angegeben:

5 = mehr als 75 % der Fläche deckend

4 = 50 - 75 % der Fläche deckend

3 = 25 - 50 % der Fläche deckend, Individuenzahl beliebig

2 = bei beliebiger Individuenzahl 5 - 25 % der Fläche deckend, oder sehr zahlreiche Individuen, aber weniger als 5 % deckend

1 = zahlreich, aber weniger als 5 % der Fläche deckend, oder ziemlich spärlich, aber mit größerem Deckungswert

+ = spärlich und nur wenig Fläche bedeckend

r = sehr selten und nur sehr wenig Fläche bedeckend

Die faunistischen Daten stammen aus der Auflesung der Großmuscheln der Sand­haufen im Winter 1987/88, Zufallsbeobachtungen der folgenden Jahre und den systematischen Untersuchungen aus dem Jahre 1996. In diesem Jahr wurde mit einem handelsüblichen Küchensieb aus Metall das Sediment an ausgewählten Probestellen auf das Vorkommen von Libellenlarven und Süßwassermollusken untersucht. Zusätzlich wurden leicht bestimmbare Libellen-Imagines (im wesentlichen Calopterix splendens) mit einem Fernglas erfaßt oder mit einem Kescher gefangen und bestimmt. Als Zufallsfunde wurden weitere Arten (z. B. Fische) aufgenommen. Die Häufigkeit der Funde wird folgendermaßen mit einer Schätzskala angegeben:

4. Ergebnisse

4.1. Vegetationskundliche Untersuchungen

Die Wasservegetation wird hauptsächlich von Nuphar lutea,Sparganium emersum f. fluitans undSagittaria sagittifolia bestimmt. In Stillwasserbereichen kann das Wasser von den Wasserlinsen (Lemna minor, Lemna gibba) bedeckt sein (Tab. 1). Als Besonderheit kann das Durchwachsene Laichkraut Potamogeton perfoliatus), das in Niedersachsen gefährdet ist, und das in Deutschland gefähr­dete Alpen-Laichkraut (Potamogeton alpinus) genannt werden. Nuphar lutea undIris pseudacorus gehören zu den besonders geschützten Arten der Bundesarten­schutzverordnung.

Tab. 1: Die Wasservegetation (Aufnahme 1995/96)

(weitere im Untersuchungsgebiet vorkommende Arten: Lemna gibba,Enteromorpha intestinalis)

Die Ufervegetation der Aller wird im Untersuchungsgebiet durch ein Röhricht aus Phalarisarundinacea und Glyceria maxima gebildet. Als weitere charakteristische Arten treten Filipendulaulmaria,Carex acuta,Caltha palustris,Lychnis flos-cuculi auf. In den letzten Jahren wurden an mehreren Flußstrecken Gehölzstreifen aus Erlen (Alnus glutinosa), Weiden (Salix spec.) und anderen Arten gepflanzt.

Auf den neu entstandenen Sandbänken und Sandinseln stellte sich eine ähnliche Vegetation, hauptsächlich aus den RöhrichtartenPhalaris arundinacea und Glyceria maxima, wie am Ufer ein (Tab. 2). Eine Besonderheit stellen dagegen die noch offenen Sandflächen im Wechselwasserbereich dar. Hier kommen Pionierarten, die offenen Boden bevorzugen, wie der Sumpf-Ampfer (Rumex palustris),Juncus articulatus,Juncus tenuis und Bidens frondosa vor.

Die Vegetationsaufnahme der Sandinsel unterhalb der Bahnbrücke (Nr. 2 in der Karte) gibt einen vergangenen Zustand wieder, da im Jahre 1995 diese Sandinsel ausgebaggert wurde.

Tab. 2: Vegetation der Sandbänke und Sandinseln (Aufnahme 1995/96)

4.2. Tierökologische Untersuchungen

Im Herbst 1987 wurde das Allerbett zwischen Gifhorn und Dannenbüttel ausgebaggert und das Baggergut (Wasserpflanzen, Sand, Schlamm) am Ufer in Haufen abgelagert. In diesen Haufen wurden zahlreiche tote Muscheln und Schnecken gefunden (vgl. Tab. 3). Auch in den folgenden Jahren befanden sich immer wieder Muschelschalen im Baggergut.

Tab. 3: Aufgesammelte Muscheln und Schnecken im Baggergut (Jahre 1987/88)

Bei der Untersuchung der Aller im Jahre 1996 wurden zwei vom Aussterben bedrohte, drei stark gefährdete und sechs gefährdete Arten in Deutschland und /oder Niedersachsen bzw. 11 besonders geschützte Arten am Ufer, den Sandbänken und im Flußbett festgestellt (Tab 4.).

Tab. 4: Im Untersuchungsgebiet festgestellte Tierarten (Stand 9/96). Rote-Liste- Gefährdungskategorien: 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet

5. Diskussion

Die Wasservegetation des Untersuchungsgebietes hat sich in den vergangenen zehn Jahren nicht wesentlich verändert. Auffällig ist nur das Verschwinden von Elodea canadensis und das Auftreten von Elodea nuttallii . In diesem Zeitraum wurde Elodea canadensis von Elodea nuttallii ersetzt (HERR 1987; PUDWILL 1986). Bedingt durch hohe Nährstoffgehalte und volle Besonnung ist die Aller im Sommer zeitweise fast vollständig zugewachsen. Deshalb wird die Wasservegetaion mit dem Mähboot gemäht und dem Gewässer entnommen.

Die festgestellten Heuschreckenarten besiedeln überwiegend das angrenzende Grünland und die Ufer. Bei Anschluß der Sandbänke ans Ufer können einige Arten in kleiner Individuenzahl zeitweise die Sandbänke besiedeln. Nur die hygro­phile Tetrix subulata hat ihr Hauptvorkommen im Wechselwasserbereich der Sandbänke.

Von der Abgeplatteten Teichmuschel (Pseudanodonta complanata) liegen bisher nur wenige Lebendnachweise vor um über die Verbreitung eine Aussage machen zu können. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, daß die Abgeplattete Teichmuschel sich gewöhnlich recht tief in den Gewässergrund eingräbt und auch überwiegend in Tiefen zwischen 1,2 und 1,5 m aufhält (SCHOLZ 1992). Nach Angaben von SCHOLZ (1992) bevorzugt die Abgeplattete Teichmuschel (Pseudanodonta complanata) ruhiges, mäßig strömendes Wasser und sandigen bis lehmigen Gewässergrund mit einer leichten Schlammauflage. Der Lebendfund in der Aller wurde dagegen im Flachwasser einer Sandbank in etwa 20 cm Wassertiefe bei Niedrigwasser gemacht. Auch die Funde im Bag­gergut im Winter 1987/88 weisen die Sandbänke als einen wichtigen Lebens­raum aus. Als Ursache für den Rückgang von Pseudanodonta complanata in Deutschland wird der Ausbau und die regelmäßige Räumung von Fließgewässern angesehen (SCHOLZ 1992). Immer wieder wurden am Ufer leere Schalen von Pseudanodonta complanata gefunden, die anscheinend vom Bisam gefressen wurden. An ge­hölzfreien Abschnitten der Aller ist der Bisam anzutreffen und fördert durch seine Grabtätigkeit Uferabbrüche. Der Bisam kann, wie HOCHWALD (1990) berichtet, eine Bestandsgefährdung für seltene Muscheln darstellen. Ob dies auch für die Aller im Untersuchungsgebiet gilt ist bisher unbekannt.

Für das Vorkommen einer Muschelpopulation ist deren Reproduktion sehr wichtig. FLEISCHAUER-RÖSSING (1990) zählt zu den limitierenden Faktoren, die Vorkommen und Wachstum besonders von Jungmuscheln der Arten Unio pictorum und Unio tumidus bestimmen, den Sauerstoffgehalt im Sediment. Auch hohe Ammoniumgehalte, die zu geringen Sauerstoffgehalten im Sediment führen können, beeinträchtigen die Jungmuscheln. Als geeignete Habitate für Jungmuscheln werden von FLEISCHAUER-RÖSSING (1990) flache Bereiche aus sandigem Substrat, mit geringem or­ganischem Gehalt (+ 1%), eine hohe Sauerstoffsättigung (> 40% im Jahres­mittel im zweiten Sedimentzentimeter) und niedrige Ammoniumkonzentrationen (+ 0,3 mg/l) angesehen. Das Wasser der Aller ist stark mit Nährstoffen (Nitrat, Ammonium und Phos­phat), Chlorid und Sulfat belastet. Der Gewässergütebericht 1994 weist die Aller von Grafhorst bis Gifhorn als kritisch belastet aus (Güteklasse II-III). Somit hat sich die Wassergüte in den vergangenen 16 Jahren nicht verbessert, sondern ist gleich geblieben. Der Nitratgehalt ist sogar von 1985 bis 1994 angestiegen. Der Sauerstoffgehalt erreicht an den Messtellen Warmenau und Brenneckenbrück zeitweise mit O2-Minimum unter 6 mg/l einen kritischen Wert (STAWA 1994).

Um die Lebensbedingungen der Jungmuscheln in der Aller zu steigern ist die Verbesserung der Wasserqualität auf Werte der Güte­klasse II dringend erforderlich.

Seit einigen Jahren ist die Intensität der Unterhaltungsarbeiten vermindert worden, so daß sich an mehreren Stellen Sandbänke und am Ufer Sand- und Schlammablagerungen bilden konnten. In diesen Bereichen wurde insbesondere Gomphus vulgatissimus nachgewiesen. Nach Angaben von BREUER (1987) leben die Larven vonGomphus vulgatissimus während ihrer dreijährigen Ent-wicklungsdauer vergraben in schlammigen Ablagerungen in ansonsten sandigen Abschnitten der Fließgewäs­ser. Diese Stellen finden sich in der Aller häufig in Bereichen, in denen die Fließgeschwin­digkeit herabgesetzt ist, etwa hinter Wasserpflanzen oder an Gleithängen mit vorgelagerten Sandbänken. Für den Rückgang von Gomphus vulgatissimus wird der Ausbau und die regelmäßige Räumung von Fließgewässern verantwortlich gemacht (ALTMÜLLER et al. 1989). Gomphus vulgatissimus wird in letzter Zeit im Allergebiet häufi­ger gefunden. Wahrscheinlich haben sich die Lebensbedingungen verbessert und die Populationen konnten sich erholen (CLAUSNITZER 1992; EGGERS et al. 1996).

Im Flachwasser zweier Sandbänke wurde der Steinbeißer (Cobitis taenia) in mehreren Exemplaren gefunden. Nach BOHL (1993) ist der Steinbeißer auf Flachufer mit Sand- und Schlammablagerungen angewiesen, um sich hier eingraben zu können. Als meist tagsüber im Sediment verborgener Bodenfisch lebt der Steinbeißer auf sandigen Gewässersohlen mit einem gewissen Anteil an organischem Material. An die Wassergüte stellt die Art geringe Ansprüche. Die Gefährdungsursache in Niedersachsen ist die Verringerung der Vielfalt in den Lebensräumen durch Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen (GAUMERT/KÄM-MEREIT 1993).

Das Vorkommen der von Aussterben bedrohten Pseudanodonta complanata und weiterer gefährdeter Arten weisen den untersuchten Allerabschnitt als ein bedeutsames Gebiet für den Arten- und Biotopschutz aus. Entscheidend für das weitere Überleben dieser Arten in der Aller ist eine scho­nende Unterhaltung des Gewässers und die Erhaltung der Sandbänke, Sandin­seln und Gleithänge. Die Entwicklung der letzten 8 Jahre zeigt, daß durch dynamische Vorgänge im Gewässer (Erosion, Sedimentation) immer wieder Sandbänke entstehen. Die Sedimente stammen aus den Uferabbrüchen der Aller wegen fehlender Ufergehölze und insbesondere aus der flächenhaften Erosion auf Ackerflächen im Allereinzugsgebiet. Durch die Ausbaggerung der Sandbänke wird das Gewässer in einen "unnatürlichen" Zustand versetzt und mit dem Sediment auch zahlreiche z. T. im Bestand gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten entnommen und die Populationen reduziert. In Jahren fehlender Grundräumung können sich die Populationen anscheinen wieder "erholen". Eine genaue Abschätzung der Beeinträchtigungen der Populationen seltener Arten und das potentielle Vorkommen weiterer Arten bei fehlender Grundräumung ist bisher nicht möglich. Dazu müßten mehrjährige wissenschaftliche Untersuchungen zur Populationsdynamik durchgeführt werden. Es sollte untersucht werden, ob und welche Artenhilfs­maßnahmen ergriffen werden müssen und wie durch eine schonende Gewässerunter­haltung die Erhaltung der Sandbänke, Sandinseln und Gleithänge umgesetzt werden kann.

Foto 2: Ausgebaggerte Flußmuschel (Unio spec.)

6. Summary

The vegetation, dragonfly fauna, freshwater molluscs, grasshopers and the bottom-living fish Spined Loach (Cobitis taenia) of the sandbanks and the riverbed of the river Aller (northern Germany, Niedersachsen) was studied. 13 species belonged to the Red List of the state of Niedersachsen, and of Germany. In particular for the threatened bivalve Pseudanodonta complanata are the sandbanks very importen habitat. Effects of water pollution and stream maintenance are discussed.

7. Literatur

ALTMÜLLER, R., M. BREUER, M. RASPER (1989): Zur Verbreitung und Situation der Fließgewässerlibellen in Niedersachsen. - Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 8/89.

BARTSCHVO, 18.9.89: Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten (Bundesartenschutzverordnung), BGBl. I, S. 2011.

BOHL, E. (1993): Rundmäuler und Fische im Sediment.- Bayerisches Landesamt für Wasserforschung. München. Bericht 22.

BOSTELMANN, R., R. MENZE (1987): Auswirkungen von Maßnahmen der Gewässerunterhaltung auf Gewässerlebensgemeinschaften. - DVWK-Schriften 79: 67-278.

BRAUN-BLANKET, J. (1964): Pflanzensoziologie. - Wien New York.

BREUER, M. (1987): Die Odonatenfauna eines nordwestdeutschen Tieflandflusses. - Drosera 87 (1): 29-46.

CLAUSNITZER, H.-J. (1992): Gomphus vulgatissimus (L.) an der Aller (Anisoptera: Gomphidae). - Libellula 11 (3/4): 113-124.

EGGERS, T. O., K. GRABOW, C. SCHÜTTE, F. SUHLING (1996): Die Flußjungfern (Odonata: Gomphidae) der südlichen Allerzuflüsse, Niedersachsen. - Braunschw. naturkdl. Schr. 5 (1): 21-34.

ENGEL, H., K. WÄCHTLER (1990): Folgen von Bachentkrautungsmaßnahmen auf einen Süßwassermuschelbestand am Beispiel eines kleinen Fließgewässers des südlichen Drawehn (Lüchow-Dannenberg). - Natur- und Landschaft 65: 63-65.

FLEISCHAUER-RÖSSING, S. (1990): Untersuchungen zur Autökologie von Unio tumidus PHILIPSSON und Unio pictorum LINNAEUS (Bivalvia) unter besonderer Berücksichtigung der frühen postparasitären Phase. - Diss. Tierärzl Hochsch. Hannover.

GARVE. E. (1993): Rote Liste der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen 4. Fassung vom 1.1.1993. - Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen. Nr. 1/93.

GAUMERT, D. (1992): Einfluß der Gewässerunterhaltung auf Gewässer und ihre Lebensgemeinschaften. - NLÖ Berichte: Fließgewässerrenaturierung und naturschonende Unterhaltung.

GAUMERT, D., M. KÄMMEREIT (1993): Süßwasserfische in Niedersachsen. - NLÖ Dezernat Binnenfischerei. Hildesheim.

GERKEN, B. (1988): Auen verborgene Lebensadern der Natur. - Freiburg.

GREIN, G. (1995): Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Heuschrecken. - Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 2/95.

HERR, W. (1987): Dynamik und Konstanz von Flora und Vegetation ausgewählter Fließgewässer Niedersachsens 1946 bis 1986. - I. A. d. FfN Niedersachsen. Polykopie. Oldenburg.

HOCHWALD, S. (1990): Bestandsgefährdung seltener Muschelarten durch den Bisam (Ondatra zibethica). - Schriftenreihe Bayer. Landesamt Umweltschutz 97: 113-114.

JUNGBLUTH, J. H. (1990): Vorläufige "Rote Liste" der bestandsbedrohten und gefährdeten Binnenmollusken (Weichtiere: Schnecken und Muscheln) in Niedersachsen. - unveröffentlicht.

JUNGBLUTH, J. H., D. KNORRE von (1995): Rote Liste der Binnenmollusken [Schnecken (Gastropoda) und Muscheln (Bivalvia)] in Deutschland. - Mitt. Deut. Malakozool. Ges. 56/57: 1-17.

KORNECK, D., H. SUKOPP (1988): Rote Liste der in der Bundesrepublik Deutschland ausgestorbenen, verschollenen und gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen und ihre Auswertung für den Arten- und Biotopschutz. - Schriftenr. Vegetationskunde (Bad Godesberb) 19.

LANDKREIS GIFHORN (1994): Landschaftsrahmenplan Landkreis Gifhorn.- Gifhorn.

MENZE, R. (1992): Auswirkungen der maschinellen Gewässerunterhaltung auf aquatische Lebensgemeinschaften. - DVWK-Schriften 99.

MEYNEN, E., J. SCHMITHÜSEN, J. F. GELLERT, E. NEEF, H. MÜLLER-MINY, J. H. SCHULTZE (1961): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. - 7. Lieferung Bad Godesberg.

PUDWILL, R. (1986): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen der Aller zwischen Grafhorst und Celle. - Staatsexamensarbeit an der Universität Hannover (unveröff.).

SCHÖNBORN, W. (1992): Fließgewässerbiologie. - Jena, Stuttgart.

SCHOLZ, A. (1992): Die Großmuscheln (Unionidae) im Regierungsbezirk Detmold. - Sonderheft Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungsbezirk Detmold.

STAATLICHES AMT FÜR WASSER UND ABWASSER BRAUNSCHWEIG (1994): Gewässergütebericht - Ergänzungen 1994 -. - Braunschweig.

ZETTLER, M. L. (1996): Die aquatische Malakofauna (Gastropoda et Bivalvia) im Einzugsgebiet eines norddeutschen Tieflandflusses, der Warnow. - Limnologica 26 (3): 327-337.